Der erste Fährtenaufbau

Skip beginnt nun mit der Fährtenarbeit. Der erste Aufbau läuft folgender Massen ab:

 

Zuerst wird ein kleines Viereck im Gras flach getreten.

Danach nimmt man sich eine Hand voll Leckereien für den Hund…

…und streut sie in dem Viereck aus. Wichtig ist dabei, dass das Futter ausschliesslich in dem Viereck liegt und keines Falls daneben.

Nun darf sich der Hund auf die Suche machen! Man führt ihn an das Viereck ran, gibt den Befehl “Such” und lässt den Hund los. Der Hund darf nun vollkommen selbstständig ohne Leine das Futter suchen. Wenn er das Viereck verlässt, ist dies nicht weiter schlimm, denn er wird schon bald merken, dass es nur auf dem zertretenen Rasen Futter gibt.

Noch bevor der Hund das ganze Futter gefressen hat, lobt man ihn und entfernt ihn vom Viereck.

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Ein Lächeln ;)

Müde schenkt uns Skip noch ein lächeln bevor er tief und fest schläft.

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Buddy zu Besuch

Heute war Skip’s Freund Buddy zu Besuch. Weil es so schönes Wetter war, verbrachten wir viel Zeit an einem nahe gelegenen Fluss. So konnten sich die Hunde hin und wieder abkühlen. Es schien ihnen riesig viel Spass zu machen.

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Das erste Mal baden


Heute waren wir mit Magic und Skip im Wald. Weil es so schön warm war und die Sonne schien dachten wir, Skip könnte vielleicht einen ersten Badeversuch starten. So warfen wir ihm nahe am Ufer Hundekekse ins Wasser, in der Hoffnung er würde sich dazu durchringen in den kleinen Bach zu gehen. Doch alles was dabei raus kam, war ein total mit schlamm bedeckter kleiner Hund, denn viel weiter als bis ans schlammige Ufer, traute er sich nicht.


Wir gingen weiter. Magic fand einen Stock und fing wild an zu spielen damit. Wir nahmen ihr den Stock ab und warfen ihn immer wieder auf die andere  Seite des Bachs. Sie preschte voller Begeisterung durchs Wasser, nahm ihren Stock und preschte wieder zurück zu uns. Skip blieb am Ufer und feierte jedes Mal, wenn Magic mit dem Stock zurück kam. Er rannte grosse Kreise und bellte dabei vergnügt. Wenn wir den Stock dann wieder warfen, stand er erneut am Ufer und wartete gespannt darauf, dass Magic ihn finden und zurück bringen würde. Ein letztes Mal wollten wir den Stock noch werfen, bevor wir weiter gehen würden. Also warf ich den Stock so weit ich konnte und die beiden Hunde rannten gleichzeitig los. Skip sprang mit einem Satz die Uferböschung hinunter und landete im kalten Wasser. Unbeirrt rannte er weiter durchs kalte Nass, bis er erschrocken stehen blieb. Es schien als wäre ihm erst in der Mitte des Bachs klar geworden, was er da eigentlich getan hatte. Entsetzt rannte er wieder zu uns während Magic auf der anderen Seite den Stock suchte. Danach wollte er nicht mehr ins Wasser. Aber fürs erste Mal baden reicht das auch.

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Die Spaziergänge sind toll

Skip benötigt so gut wie nie eine Leine. Mittlerweile geht er auch richtig gerne nach draussen. Auch im Treppenhaus habe ich ihn nie an der Leine. So rennt er zum Lift und wartet dort. Im Lift setzt er sich brav hin und wartet bis wir unten sind. Draussen entfernt er sich nie weiter als etwa 5 Meter von mir. Es sei denn, Magic spielt mit ihm. Ihr würde er überall hin folgen. Auch dann lässt er sich aber jederzeit sofort abrufen. Es ist wunderbar und ich liebe es mit ihm draussen zu sein. Seine kindliche Freude und Begeisterung ist richtig ansteckend. Wenn er anderen Hunden begegnet rast er wedelnd auf sie zu und springt an ihnen hoch. Wird dabei aber nie zu aufdringlich. Denn gleichzeitig ist er ständig in einer beschwichtigenden Haltung. Die meisten anderen Hunde lassen sich dabei sehr schnell zu einem Spiel hinreissen. Zum grössten Teil sind dies grosse Hunde. Denn die Leute mit kleinen Hunden weichen uns meistens aus, wechseln die Strassenseite oder werfen ihr Hündchen fast unter ein Auto  damit Magic ihm bloss nicht zu nahe kommt. So sind Skip’s Freunde zu meist grosse Hunde. Im Spiel werden diese allerdings sehr schnell grob. In mir entsteht dadurch ein Konflikt, denn einerseits möchte ich den Kleinen beschützen. Andererseits weiss ich aber, dass es nicht richtig wär, wenn ich ihn aus solchen Situationen holen würde.

Ich biss durch und lies Skip seine eigenen Erfahrungen machen. Manchmal tat es ihm leider auch weh. Schlussendlich hat er aber gelernt, dass er sich zum Einen umdrehen und dem anderen Hund mitteilen kann, dass es zu wild wird. Zum Anderen gibt es überall Bänke und Büsche in denen er das Tempo des Spiels wieder etwas mässigen kann.

 

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Hundesport

Vor vier Wochen ging ich das erste Mal mit Skip in den Hundesport. Die Leiterin fand es wichtig, dass Skip zuerst in aller Ruhe den Platz kennen lernen kann. So lief ich mit dem Kleinen eine Viertelstunde kreuz und quer über den riesigen Hundesportplatz. Ich zeigte ihm jede Hürde, jeden Tunnel und jede Nische. Skip war neugierig und motiviert zu arbeiten. Trotz viel Schnee setzte er sich auf Kommando hin und machte super mit. Zum Ende durften alle Hunde noch zusammen spielen, was unser Kleiner natürlich super fand.

Seither war ich jede Woche mit Skip im Hundesport und er macht sich grossartig. Mittlerweile kann er Fuss, Bleib, Hier, Sitz und Platz. Vor kurzem habe ich ihm ein Apportierholz gekauft. Er ist total begeistert von dem Holz und sucht es dauernd, wobei er natürlich nicht spielen darf damit. Ich nehme mir jeden Tag einige Minuten Zeit um mit ihm das Apportieren zu üben. Momentan muss er vor allem noch das Holz einige Sekunden festhalten und es nach einigen Sekunden wieder aus zu geben. Das klappt schon ziemlich gut und er kaut nicht mal auf dem Holz rum, sondern hält es ruhig fest. Ein bis zwei Mal am Tag lege ich ihm eine lange, leichte Leine an und werfe das Apportierholz. Skip muss während dessen brav bei Fuss sitzen bleiben, bis das Kommando Apport kommt. Erklingt das Kommando rast er auf das Holz zu. Jedoch würde er es lieber nicht zurück bringen. Ein leichter Zug an der Leine und eine motivierende Stimme genügt und er bringt das Apportierholz vergnügt zurück.

In einigen Tagen oder Wochen beginnen wir mit dem Fährten. Der Hundesport hat uns beide gefesselt! :)

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Die Zeit vergeht wie im Fluge!

Mittlerweile ist Skip schon 5 Monate alt. Er hat sich zu einem stattlichen kleinen Rüden gemausert. Die rundliche Welpenform ist gänzlich verschwunden und immer mehr formt sich ein schlanker, jedoch muskulöser kleiner Kerl, der bald schon ausgewachsen sein wird. Er wiegt 4.5 kg und misst 27 cm. Wenn wir nun Jack Russell begegnen, die wir vor einigen Wochen schon trafen, fällt und auf, dass Skip schon fasst genau so gross ist.

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Gib Pfote

Skip und auch seine Schwester Willow können nun “Gib Pfote”. Es war erstaunlich, wie schnell sie es lernten. Das ganze dauerte max. 5 Minuten und beide wussten, was “Gib Pfote” bedeutet. Beigebracht haben wir es den Beiden, in dem wir ihnen einen Keks vor die Brust hielten und “Gib Pfote” sagten. Nach einem kurzen Augenblick hoben sie eines ihrer Pfötchen, weil sie nicht wussten was wir da von ihnen verlangten. Sie wurden sofort gelobt, bekamen den Keks und der Befehl “Gib Pfote” wurde mit begeisterter Stimmlage wiederholt. Dies ist etwa drei Tage her und sitzt fest in ihrem Hirn. Sobald man ihnen die Hand hin hält und “Gib Pfote” sagt, schnellt ihr Pfötchen hoch. Auch wenn man keinen Keks bereit hält funktioniert es schon perfekt.

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Das Rudel

 

Mittlerweile bilden die Hunde wirklich ein Rudel und auf den Spaziergängen haben alle die gleiche ruhige und gehorsame Haltung. So hatte ich in der vergangenen Nacht alle vier Hunde (Bild: Border Collie “Oras”, Jack Russell Terrier “Willow” und “Skip”, Deutscher Schäferhund “Magic”) bei mir. Es ist schön mit dem Rudel unterwegs zu sein. Ich bin richtig stolz auf unsere vierbeinigen Begleiter. So war ich heute mit den vier Hunden draussen. Keiner brauchte eine Leine, denn sie laufen alle brav hinterher, wie es sich gehört für gut erzogene Hunde. Das ist schon eine tolle Sache. Doch am Meisten begeistert mich die Tatsache, dass unser Rudel wächst und zugleich immer ausgeglichener wird. So kann beispielsweise ein angeleinter, tobender Hund an uns vorbei gehen, der so wild tut, dass seine Besitzer ihn kaum noch halten können. Und unsere Hunde? Die nehmen nicht mal Notiz von dem tobenden Hund. Denn mit solch negativem Verhalten wollen sie gar nichts zu tun haben.

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Magic und Skip

Magic verhielt sich Skip gegenüber oft sehr distanziert. Sie knurrte, wenn er ihr zu nahe kam und wurde einmal sogar richtig aggressiv. Mir war klar, dass ich zwischen den Beiden stehe. Denn von sich aus sind Hunde nicht aggressiv. Also musste ich mein Verhalten den Hunden gegenüber ändern. Ich gab Magic mehr Führung und fing an den Kleinen öfter zu ignorieren.

Gestern liess ich Magic für einige Stunden bei meiner Cousine. Als ich sie wieder abholte, wollte Skip nicht mehr mitkommen und blieb vor der Haustür meiner Cousine sitzen. Ich lief mit Magic davon, doch es half nicht. Skip blieb sitzen und winselte. Magic kehrte um, beschnüffelte Skips Kopf und wedelte dabei zufrieden mit dem Schwanz. Dann warf sie ihm einen auffordernden Blick zu und lief wieder zu mir. Und Skip? Der folgte ihr begeistert!

Nun sind wir ein Rudel.  :lol:

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